Kunst & Garten in der „Vogelsiedlung”
Schwalbach am Taunus
Wir möchten allen Gartenbesitzern und Künstlern, die dem Regen am Veranstaltungstag getrotzt haben und 17 kontrastreiche und spannende Stationen mit großer Gastfreundschaft präsentiert haben, sowie allen Gummistiefel- und Regenschirm-bewehrten Besuchern ganz herzlich für eine wunderbare, gelungene Veranstaltung danken!

Alle Stationen waren begeistert über den regen Zuspruch der Besucher, über anregenden Austausch und das große Interesse an dieser Veranstaltung. Auch die Besucherrückmeldungen waren durchweg positiv. Wir wünschen allen Teilnehmern, dass die neu gewonnenen, bereichernden Kontakte Bestand für die Zukunft haben werden.

Ein großer Dank geht auch an unsere Sponsoren, ohne die dieses Event nicht möglich gewesen wäre.

Wenn es Nachfragen zur Veranstaltung gibt, stehen wir Organisatoren auch gerne noch im Nachhinein zur Verfügung (Kontaktdaten hier...).


        Karin Donner und Erik Hartmann

  Station 2: Am Sandring 42, Familie Broda
Sabine Dächert (Frankfurt): „Mein Weg ist die malerische Fotografie mit Ausflügen in die Grafik. Techniken der Malerei, wie die Möglichkeit zu übermalen, zu überlagern, mit grafischen Elementen zu arbeiten, setzte ich fotografisch um.

Seit 2011 arbeite ich am Thema Transparenz. Ich tauche ein in einen Mikrokosmos. Er entsteht in sich überlagernden Flächen aus Glas und Kunststoff. Ich gestalte diese Welt, in ihr verliert das Objekt als Ganzes seine Bedeutung. Der Kunststoff durchlebt eine Metamorphose. Ich verforme und bemale ihn, deformiere, zerknautsche, zerschneide.

In diesem Schaffensprozess ist mir Klarheit wichtig und die Freiheit des Forschens. Wie viele Schichten sind gerade noch durchschaubar? Ich lote Grenzen aus.“
www.fotokunst-daechert.com

Ralf Wohlleben (Hanau) arbeitet mit den Materialien Holz, Stahl und Beton. Deren Eigenheiten greift er auf und verarbeitet diese zu minimalistischen Unikaten. Durch experimentelles Arbeiten entstehen neue Materialkombinationen und außergewöhnliche Oberflächen. Sein Credo lautet „weniger ist mehr“. Am Sonntag wird er neue Skulpturen aus Holz präsentieren.
www.produkt-raum.de

  Station 3: Am Sandring 45, Ute Hornberger und Ullrich Mandt
Dr. Detlef Pötzsch: „Beim Malen bin ich auf mich selbst gestellt. Einmal ein Werk begonnen, gibt es kein zurück. Jetzt kann ich meiner Experimentierfreude und Fantasie freien Lauf lassen. Dieser Prozeß fasziniert mich  jedes Mal aufs Neue.“
www.dr-detlef-poetzsch.de

  Station 4: Spechtstraße 24, Familie Kerger
Barbara Kerger: „Ich lebe seit 44 Jahren in der »Vogelsiedlung« am Rand der Felder. Unser Garten ist ein jahreszeitgemäß blühender Blumenstrauß, eingerahmt von Büschen und Bäumen. Das Aquarellmalen erlernte ich bei der Künstlerin Hille Koch, die in Bad Soden arbeitet. Es bringt mir Freude und Entspannung. Diese Motivation versuche ich meinen SchülerInnen in einem Senioren-Malkurs zu vermitteln, der im Rahmen der Erwachsenenbildung der Friedenskirchengemeinde seit vielen Jahren stattfindet.“


An der Ausstellung werden sich auch Schüler von Barbara Kerger mit ihren Aqarellen beteiligen:
Renate Lucas
Friedhelm Peter
Herta Traband
Traudel Weiß

  Station 5: Spechtstraße 28, Karin Donner und Erik Hartmann (Organisation)
Karin Donner: „Warum nicht einmal meine Plastiken den Besuchern in unserem eigenen Garten präsentieren? ... dachten wir im April diesen Jahres, … und der Grundstein dieser  Veranstaltung, Kunst und Gärten in Schwalbach zu präsentieren, war gelegt!
Unser Garten ist einer, der macht was er will, sofern wir es ihm erlauben, ein bisschen Wildheit aber schadet nicht. Inmitten dieses Grüns zeige ich im Rahmen der Ausstellung Beton-, Bronze- und Tonplastiken. Das Modellieren ist seit vielen Jahren meine Leidenschaft. Meinen Schwerpunkt habe ich dabei schon früh auf figürliche Darstellungen mit Fokus auf die Interpretation des weiblichen Körpers gelegt.
Ich arbeite u.a. mit einem Spezialbeton, der modellierfähig und so ganz anders zu verarbeiten ist, als Ton. Ein lebensgroßer Frauenakt ist daraus entstanden, auch lebensgroße Torsi sind in der Ausstellung zu sehen. Andere Arbeiten, wie gegossene Betonplastiken, modelliere ich vorher in Ton und gieße sie in eine Gipsform. Ausblühungen verleihen dem Betonguss die Patina einer gereiften, für die Ewigkeit gemachten Statue.“
www.karin-donner.de
Erik Hartmann: „Kreative Themen wie Malerei und Fotografie haben mich schon immer fasziniert. Dem Gegenständlichen verbunden, mit seltenen Ausflügen ins Abstrakte, entwickelte sich mein Interesse in den letzten Jahren zunehmend in Richtung Portrait, das in Fotografie wie Malerei spannende Herausforderungen bereithält. Im noch unveröffentlichten Buch zu unserem Fotoprojekt auf der Kapverden-Insel São Nicolau heißt es:

Ist das Gesicht eines Menschen ein »Spiegel der Seele«, zeigt ein Portrait wesentliche Aspekte einer Persönlichkeit, so sollte es möglich sein, zumindest in Fragmenten ein Abbild der »Seele einer Insel« durch die Kombination von Portraits ihrer Bewohner zu schaffen.

Ich werde hier erstmals eine Auswahl von Portraitaufnahmen aus diesem Projekt zeigen. Ergänzend werden auch einige Objekte und andere Werke zu sehen sein.“
www.erik-hartmann.de


  Station 6: Fasanenweg 45d, Familie Cord
Thomas Laszlo Zahoczky: „Meine Arbeiten befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen. Die Themen meiner Arbeiten behandeln die Gegenwart, vor allem sind es Portraits und Menschengruppen. Immer gehe ich in meiner Arbeit von der Natur aus, die mich umgibt. Ich beziehe alle Anregungen aus ihrem unerschöpflichen Reichtum an Formen. Ich male Spannungen von meiner Seele. Hauptthemen meiner Arbeiten sind Menschen und ihre Umgebung. Meine expressiven Bilder erscheinen in ihrer starken Farbigkeit wie Momentaufnahmen. Ich verzichte auf spezielle Gesichtsdarstellungen, die Menschen in meinen Bildern bleiben anonym. Die Gesichtslosigkeit meiner Figuren betont die Gestik und Bewegung, steigert die Spannung der Szenen und stellt die Verbindung zur Realität her.“

Der Künstler wird während der Veranstaltung malen (mehr...).
Profil beim BBK Frankfurt
Hein Freund: „In meiner Kindheit war ich schon kreativ. Als ich dann 1980 beruflich in den psycho-sozialen Bereich wechselte, kam ich zum Malen. Die Malerei wurde zu einem Ventil als Ausgleich zu dem nicht immer leichten Beruf. Als Autodidakt liebe ich das Experimentieren mit dem Schwerpunkt auf Aquarellmalerei. Bei meinen Bildern ist es mir wichtig, dass der Betrachter darin etwas erkennt. Die Inspirationen bekomme ich durch die Natur und von Reisen. Meine Werke sollen auch erreichen, dass der Betrachter vielleicht selbst mal zum Pinsel greift. Wer weiß, was so alles in einem verborgen sein kann...“
www.hein-art.de


  Station 7: Fasanenweg 45b / 45a, Familie Ebersberger / Nora Eisenbarth und Michael Göbel
Gabriele Nippel (Bad Homburg):

„Kunst ist ein Gespräch des Künstlers mit sich selber und mit dem Betrachter. Im besten Fall kann die Kunst unser Bewußtsein schärfen.

In meinen Objekten und Skulpturen versuche ich mich mit dem Menschen, seiner Gestalt aber auch seinen Traditionen und Gewohnheiten auseinanderzusetzen.“
Ortrud J. Philipp-Gutberlet (Königstein): „Meine Lieblingstechnik ist die Vielfältigkeit. Beherrsche ich eine Technik, so wird es Zeit, mich wieder als Lernende zu spüren und etwas ganz Neues anzufangen, oder etwas lange nicht Geübtes wieder aufzugreifen. So bin ich Zeichnerin, Malerin, Bildhauerin, Poetin, Handarbeiterin und AugenMensch, ein echter VielfaltsPinsel eben.

Ich zeige 2 SeidenHänge = mit chinesischer Tusche auf Chiffon gemalte Frauengestalten, mein Ytong-Weib und TonPlastiken.

Geboren im Vorfrühling des Feuer-Affenjahres in der Mitte des letzten Jahrhunderts des vergangenen Jahrtausends zu Nürnberg im Frankenland. Es war an der Zeit, die weibliche Seite der Kunst mit in die Welt zu tragen. Als kleines Mädchen, schaute ich, statt Kinderbücher zu zerlesen, achtsam alles an über die weite Welt der Kunst im großen Fundus der Bücherschränke meiner Eltern und Großeltern. Studium an der Freien Kunststudienstätte zu Ottersberg/Niedersachsen. 30 Jahre Kunsttherapeutischer Arbeit in der Psychosomatik. Freies Atelier am Fuße des Taunus.“
www.atelier-regenbogen.eu


  Station 8: Fasanenweg 30, Familie Tomerius
Martina Ahlring (Kronberg)

Martina Ahlring wuchs in Bad Homburg v. d. Höhe gleich neben der Schreinerei Ihres Onkels auf.

Der Geruch von Holz war ein ständiger Begleiter in Ihrer Jugend. Das Studium zum Diplom-Mathematiker und die mit dieser Ausbildung einher gehenden Arbeitsjahre in der IT Branche haben das in Vergessenheit geraten lassen. Erst eine schwere Krankheit, die sie mit 50 diagnostiziert bekam, führte sie zurück zum Holz.

Im Wald gefundene Wurzeln, Abbruchäste und vieles mehr werden seit dem bei jedem Spaziergang eingesammelt und nach Hause transportiert. Im Garten trocknen die Hölzer in allen Ecken und warten darauf von ihr entdeckt zu werden.

Das Ziel Ihrer Arbeit an den Hölzern möglichst viel zu bewahren und diesem verbleibenden Stück durch Schleifen und Polieren Glanz zu verleihen. Unterschiedlich sind Struktur, Oberfläche und Größe. Aber eines haben alle Objekte gemeinsam: sie rufen beim Betrachter beliebig viele Assoziationen hervor und sie beweisen beim Berühren Ihre Stärke, Weichheit und Glätte und am wichtigsten beweisen sie ihre Lebenskraft. So viel ich auch von dem Holzstück entfernen muss, das was übrig bleibt ist stark und fest und diese Energie gibt das Stück beim Berühren an die Person weiter, sofern sich diese Person auf das Objekt wirklich einlässt.
www.naturobjekte.de

  Station 9: Fasanenweg 29, Familie Königshausen
              Auri Neuroth (Bad Soden)


              Rost


              Der Zerfall sowie die Zerstörung und die dadurch bedingte
              Neue Sichtweise auf ein Detail ist das Ziel in meinen Bildern
              Und Skulpturen.
              Eine Reaktion, eine Korrosion, durchbrochene Ebenen schaffen
              Andere Sichtweisen
www.aurineuroth.com

  Station 10: Lerchenstraße 20, Evi Diehm und Dieter Metten
Evi Diehm:

„Inspiriert von einem Fernsehbericht begann ich, mich für Mosaik zu interessieren und  mit alten Fliesenresten zu experimentieren. Die Kombination von Kreativität und Handwerk begeisterte mich sofort und ich begann alte Fliesen, Spiegel, Glasperlen, Steine etc. zu sammeln.

So entstanden Mosaikbilder auf alten Setzkästen, Pflanzgefäße bekamen ein neues Gesicht und ein Kanalrohr wurde zu einer Mosaiksäule. Die Auseinandersetzung mit den gesammelten Materialien eröffnet immer wieder neue Gestaltungsmöglichkeiten und so steht am Anfang meist nur eine Grundidee, der Rest ergibt sich während der Arbeit.“

Marc Bartlomiej (Steinbach / Taunus):

„Ich bin seit 1997 Dachdecker und seit 2004 Dachdeckermeister. In dieser Zeit habe ich viel mit Schiefer gearbeitet. Hauptsächlich für die Dacheindeckung, Kamin- und Gaubenbekleidung.

Schiefer ist aber auch ein schöner Werkstoff, um kleinere und größere dekorative Dinge herzustellen. Die Älteren unter uns können sich bestimmt noch an die Schiefertafeln in der Schule erinnern. Ich fertige kleine Täfelchen für den Garten, Schieferherzen, Glasuntersetzer und andere schöne Dinge aus diesem Material. Während der Veranstaltung zeige ich, wie sie aus den rohen Schieferplatten entstehen.“ (mehr...)


  Station 11: Lerchenstraße 12, Inka Schäfer
Inka Schäfer präsentiert Aquarelle, die sich wie leuchtende Farbtupfer in ihren liebevoll gestalteten Garten einfügen. Seit vielen Jahren arbeitet sie in dieser Technik, um ihren überwiegend figürlichen Darstellungen Ausdruck zu verleihen. Der Garten lädt ein zum Verweilen und Staunen, es ist ein Kleinod und Kunstwerk, mit seinen Winkeln und Ecken, Bänken und Hecken ...

  Station 13: Sossenheimer Weg 56, Familie Freier
Tatiana Tarabrina (Kronberg)

Fragen Sie den Künstler über die Bedeutung der Bilder oder verlassen Sie sich auf Ihr Gefühl? Wenn ein Bild Sie einfach nicht loslässt, aber Sie wissen nicht genau warum, dann stellen Sie sich die gleichen Fragen wie Tatiana Tarabrina.

Die Künstlerin, die in 2006 ihr Studium am Staatlichen Akademischen Repin Institut für Kunst, Skulptur und Architektur in Sankt Petersburg absolviert hat, beschäftigt sich seit mehr als 15 Jahren mit der Kunst und unterrichtet Kunst in Gymnasien Hessens. Sie hat an mehr als 25 Ausstellungen teilgenommen. Die Ölbilder und angemalte Sockel von Tatiana Tarabrina befinden sich in privaten Sammlungen in Deutschland, in der Schweiz, Österreich und Russland und schmücken die Rathäuser Bayerns, Porträts der Oberbürgermeister von Ulm und von Illertissen befinden sich in Sammlungen von Museen. Sie hat an mehreren Wettbewerben teilgenommen, unter Anderen die Ausstellungen im Ulmer Museum und in der Chemiakin Stiftung in Sankt Petersburg.
www.tarabrina.com

  Station 14: Sossenheimer Weg 60, Chris Silberer-Klein
Chris Silberer lebt mit ihrer Familie seit 1988 in der Vogelsiedlung und hat ihren Natur-Garten mit Sprudelsteinen, Gräsern und Stauden selbst angelegt.
Ihr Talent zum Schreiben und Malen hat sich schon früh gezeigt. Mit ihren Acrylwerken hat sie an zahlreichen Ausstellungen teilgenommen. Sie arbeitet als Werbetexterin und verfasst Bücher. Ihrem humoristischen Debüt „Die Werbekatze“ folgte der Basketball-Thriller „Korbleger“ sowie „Gute Wichte Böse Wichte.“ Im Rahmen dieser Ausstellung wird sie neben Portraits und Aktmalerei auch einige Werke zeigen, die Wort und Bild zu einer neuen Einheit zusammenfügen. Außerdem ist eine kleine Lesung geplant.
www.crimetime-Verlag.de
Roxana Ené

Geboren 1962 in Bukarest, lebt Roxana Ené nach Aufenthalten in USA und Griechenland seit 1992 in Schwalbach. Ihre farbenfrohe Kunst lebt von ihrer besonderen Kreativität, die in Handschrift und dem Umgang mit Stift und Farbe ihren Ausdruck findet.  Bei der Ausstellung wird sie Werke in Mischtechnik sowie Beispiele ihres neuesten Kinderhilfsprojektes mit der Peter-Maffay-Stiftung präsentieren, das sie am 1. Juli 2014 in Rumänien durchgeführt hat. Mehr über die Künstlerin unter www.artring.de.

Lutz Ullrich schreibt spannende Krimis an der Grenze zwischen Realität und Fiktion

Frankfurt-Krimis von Lutz Ullrich gibt es seit 2009. Der in Schwalbach am Taunus lebende Rechtsanwalt veröffentlichte sein Erstlingswerk „Der Kandidat“ zunächst bei einem bod-Verlag und vertrieb die Bücher über seine Homepage. Nach und nach nahmen Buchhandlungen das Erstlingswerk in ihr Sortiment auf. Durch Vermittlung eines Buchhändlers wurde der Frankfurter Krimi-Autor Frank Demant auf Ullrich aufmerksam. Seitdem erscheinen die Krimis um den etwas kauzigen Kommissar Tom Bohlan in Demants Röschen-Verlag. Kommissar Bohlan lebt auf einem Hausboot in Frankfurt Höchst. Mit Julia Will hat er eine junge Kommissarin an seiner Seite, die ihm zunächst sämtliche Nerven raubt, doch sich sehr schnell als fleißig, neugierig und kombinationsschnell herausstellt. Mittlerweile gibt es fünf Bände, der sechste ist in Vorbereitung.

Lutz Ullrich gibt eine Lesung aus „Mord am Niddaufer“


  Station 15: Sossenheimer Weg 40, Familie Schmidt
Marlis Heyn: „Zur Malerei kam ich über meine Begeisterung für Farben und Formen. Seither widme ich mich den unterschiedlichsten Techniken. Von Aquarell, Pastell und Acryl über Mischtechniken bis hin zur experimentellen Malerei. Seit über 15 Jahren leite ich erfolgreich die Malkurse beim Volksbildungswerk in Eschborn und gebe gern mein ganzes "know how" an die Teilnehmer weiter.“

Die Künstlerin wird während der Veranstaltung malen (mehr...).

An der Ausstellung werden sich auch Kursteilnehmerinnen von Marlis Heyn mit ihren Werken beteiligen:

Stephan K. Müller (Bad Homburg):

Kunst heißt für mich, mit allen Sinnen das Leben wahrzunehmen. Meine Werke aus Metall, Holz, Stein oder auf Leinwand - Skulpturen, Gemälde, Lichtobjekte sollen daher »erlebbar« sein und Anfassen ist (meist) erwünscht! So wie die Stadt immer neue Begegnungen und Eindrücke bereithält, ist auch meine Kunst geprägt von Lebendigkeit und gemeinsamen Erfahrungen.
www.galerie-fleck.de
Anette Götz
Marion Ute Schmidt

  Station 16: Sossenheimer Weg 22, Familie Bettendorf
Hellmuth Goldecker alias M.Ensch (Wiesbaden)

Jahrgang 1956
Tätigkeiten:
Menschlein, Autoeinwinker, Fensterputzer, Gebäudereiniger, Feinmechaniker,
Servicetechniker, Projektleiter, Vertriebsmann ...................                                         
Kreativ Schaffender, Mensch!

„Meine Arbeiten aus Stahl und Bronze stelle ich komplett selbst her. Hexen oder
Engel!? Das liegt im Auge des Betrachters!“

M.Ensch zeigt die eigens für diese Veranstaltung konzipierte und geschaffene
Installation "100 Tänzerinnen", bestehend aus einhundert mehr als zwei Meter hohen
Rundstahl-Skulpturen  (mehr...).
www.m-ensch.com
Hanna Mieszkowski (Mainz): „In expressiv-realistischer Malweise zeigen meine Bilder zum einen aus dem Leben gegriffene Szenen, Augenblicke, setzen sich mit individuellen Situationen der Menschen auseinander, drängen in die Gefühlsebene - bis sie das Unbewusste erreichen. Einige sind ein Versuch, die Spuren der Zeit einzufangen, sind eine Reaktion in der Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Realität.“

Erika Lützner-Lay: Seit  meinem 17. Lebensjahr schreibe ich. Schreiben wurde für mich zunächst ein begleitendes Ventil für alles, was in mir leben wollte, aber in die gefühlskontrollierte Welt der Nachkriegsjahre nicht zu passen schien.
Seit 1969 lebe ich in der Vogelsiedlung. Mein Beruf als Systemische Lehrtherapeutin und Körperpsychotherapeutin geht inzwischen eine kreative, sich wechselseitig befruchtende Synthese ein zur ganz anderen Welt des Schreibens.
Seit 2006 bin ich Mitglied der Kelkheimer Autorengruppe, die sich wöchentlich schreibend trifft, wechselseitig Texte lektoriert und in regelmäßigen Zyklen Lesungen veranstaltet. Ich schreibe Gedichte, Märchen und Kurzgeschichten. Zur Zeit arbeite ich an einem Buch, das aus autobiografischer Kinderperspektive aus der NS-Zeit die Beinflussung von Kindheit in zeitgeschichtlichen Zusammenhängen erfahrbar macht.


Erika Lützner-Lay gibt eine Lesung mit Gedichten und Essays zum Thema Garten und Mythen (mehr...).
www.luetzner-lay.de

Marei Lützner (Mengerskirchen)

Kunstschaffende Lebenskünstlerin, Bilderhebamme, unterwegs.


An der freien Kunststudienstätte Fachhochschule Ottersberg habe ich Kunsttherapie/ Kunstpädagogik studiert. Künstlerische Ausbildung auch bei Michael Siegel, Meister-schüler der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste, Frankfurt.
Ausbildung Begleitetes Malen nach Bettina Egger am Institut zur Förderung individueller Kreativität, Schwetzingen.
Mit meinem Mobilen Atelier begleite ich Kinder, Jugendliche und Erwachsene in ihrem Malen und dem Entdecken der eigenen Bilder.


Im Rahmen von "Kunst und Garten" biete ich eine Malaktion für Erwachsene an (mehr...).

Separat zu dem Malangebot zeige ich eigene Arbeiten der Malerei.
Auch mein "Kartenladen" mit selbstgestalteten Karten aus meiner Digital-Foto-Werkstatt wird zu sehen sein.

Peter Beuchelt (Kelkheim):

„Seit 1992 entstehen durch impulsive Einfälle Skulpturen aus Holz, Stein und Bronze.
Grundlage für den Bronzeguss sind Modelle aus Holz, Wachs oder Speckstein.“

  Station 12: Adlerstraße 1, Erika Lützner-Lay und Klaus Stevens (Ausstellungen ab 12:00)
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  Station 1: Eschborner Straße 16, Familie Kuhle
Dr. Irina Vysotckaya (Kronberg) stammt aus einer St. Petersburger Hochschullehrer-Familie. Nach dem Studium an der Leningrader Staatsuniversität promovierte sie zum Dr. tech. und arbeitete als Dozentin für Hochmathematik. Parallel zu Ihrem Beruf besuchte sie Malklassen der Repin-Kunstakademie in St. Petersburg.

Seit 1990 arbeitet Irina Vysotckaya als professionelle Künstlerin. Eine große Anzahl der Bilder wurde verkauft bzw. ging in private Sammlungen in mehr als 25 Ländern (u.a. Deutschland, Frankreich, Schweiz, Polen, Schweden, USA, Finnland, Russland). Wichtigste Sujets sind Blumen und Stillleben in Aquarell, Gouache, Pastell und Öl.


Irina Vysotckaya hatte mehr als fünfzehn Einzelausstellungen. Der Berufsverband der Künstler Russlands (artunion.ru) bewertete sie mit Rang 4B (etablierte professionelle Künstlerin). Sie ist Mitglied der American Society of Botanical Artists (ASBA) sowie der St. Petersburger Liga der Fotokünstler. Irina Vysotckaya leitet die Kunstschule Magische Linie der Blumen und ist Mitglied im Kronberger Kulturkreis.
www.vysotskaya.com
Diese Veranstaltung wird unterstützt von Gartenbau Uwe Scherer, Schwalbach

sowie von der

>>> Lesungen und Events
>>> Informationen für Besucher

  Station 4 1/2: Spechtstraße 26, Charlotte Meermann / Ulrich Schalt
Jitka Krause: „Das Aquarell ist für mich die interessanteste aller Maltechniken. Bei einer gelungenen Komposition wird schon bei der Bildplanung das Weiß des Papiers mit einbezogen und verleiht dem Gemälde seine unverwechselbare Leuchtkraft.“

Nach einer Ausbildung an der Kunstakademie Bad Reichenhall wurde die Aquarellmalerei zu meinem Medium. Heute unterrichte ich in Eschborn im Volksbildungswerk alle, die Freude am Malen haben und lernen möchten, diese Technik zu verstehen und gute Ergebnisse zu erzielen. Seit 1993 lebe ich in Schwalbach in der Vogelsiedlung.

Die Künstlerin wird während der Veranstaltung malen (mehr...).
www.kunstaquarell.de